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Frauenfußball

Frauenfußball beim SC Condor

Seit der Saison 2011/12 gibt es beim SC Condor eine Mädchenfußballabteilung. Im Sommer 2019 ging der SC Condor zum ersten Mal mit einer Frauenmannschaft an den Start, mit tollem Erfolg, denn die Mannschaft stieg noch in derselben Saison in die Bezirksliga auf! Dieser Kader schrieb bereits als B-Mädchen Condor-Geschichte, als sie 2018/19 Hamburger Meister wurden.
Einige der Fußballerinnen spielen schon seit der allerersten Saison 2011/12 erfolgreich und mit viel Spaß zusammen.

Zurzeit haben wir zwei Frauenmannschaften: Die 1. Frauen spielen in der Bezirksliga und die 2. Frauen gehen in der Kreisliga an den Start.

Mit zur Zeit fünf Mädchen-Mannschaften ab dem Jahrgang 2014 sorgen wir für Nachwuchs beim SC Condor Frauenfußball. Das Training ist zunächst spielerisch, die Kinder lernen mit dem Ball umzugehen und sich in der Mannschaft zu behaupten. Je älter die Spielerinnen sind, desto anspruchsvoller wird das Training, Taktik und Technik werden wichtiger. Der SC Condor fördert individuelle Fähigkeiten und Talente, schreibt Teamgeist groß, bietet Abwechslung, Spaß und viel Bewegung.

Beim Schnuppertraining können Frauen und Mädchen die Mannschaft, Trainer und unser Konzept kennenlernen. Junge, ambitionierte Spielerinnen, die eine neue Herausforderung suchen, sind immer herzlich willkommen!
Bei Interesse melde Dich gerne bei den Betreuern Nicole & Udo Ludwigsen.

Kontakt und zum Mädchenfußball

Kleine Geschichte des Frauenfußballs

Mehr als 1 Million Mädchen und Frauen spielen heute in Deutschlands Sportvereinen Fußball. Eine tolle Zahl, bedenkt man die Geschichte des Frauenfußballs, die lange von Geschlechterklischees dominiert wurde. Fußball galt ausschließlich als Männersport, Frauenfußball war verpönt. 1955 verbot der DFB sogar das Fußballspiel von Damenmannschaften: Dem DFB angeschlossene Vereine durften keine Frauenabteilungen gründen oder Spielflächen zur Verfügung zu stellen. 1970 hob der DFB das Frauenfußballverbot unter Auflagen wieder auf: Frauenteams mussten wegen ihrer „schwächeren Natur“ eine Winterpause einlegen und durften keine Stollenschuhe tragen. Die Bälle für Frauen waren kleiner und leichter, und das Spiel dauerte bis ins Jahr 1993 zunächst nur 70 Minuten. Der Ball kam ins Rollen, als die UEFA ab 1984 die Fußball-Europameisterschaft ins Leben rief und der DFB 1986 die Bundesliga im Frauenfußball begründete. Doch noch 1989, als Frauenfußball längst Alltag war, ließen die Prämien für die deutschen Spielerinnen zum Gewinn ihres ersten Europameistertitel tief blicken: ein Kaffeeservice und ein Bügelbrett.
Die Fußballerinnen lassen sich nicht unterkriegen: Seit 1991 richtet die FIFA die Frauen-Weltmeisterschaft im vierjährigen Turnus aus, Frauenfußball ist seit 1996 ein Teil der olympischen Spiele und seit der Spielzeit 2001/02 gibt es die UEFA Women’s Champions League. Mittlerweile liegt der Frauenanteil in der FIFA um zehn Prozent, in Kanada sind fast die Hälfte der Aktiven Frauen, in den USA 40 Prozent.